Häufige Mythen um das Content Marketing

Content Marketing ist in aller Munde, dabei ist die Idee so alt wie das Internet:
Inhalte anderen Menschen zur Verfügung zu stellen.
Zugegeben, heute ist das Thema schon um einiges komplexer geworden, doch die Grundidee ist die gleiche. Wohl auch diese Komplexität hat zu den nachfolgenden vier Mythen geführt.

1. Content Marketing bringt schnell neue Leads und Umsatz

Das ist tatsächlich möglich, jedoch oft nicht der Fall. Es ist falsch das Content Marketing auf Quick Wins auszurichten. Es muss von Anfang an allen Beteiligten klar sein, dass Content Marketing ein langfristiger Teil im Marketing Mix ist. Genauso wie jährlich Messebesuche anstehen, sollte regelmäßig Content erstellt werden.

Dieses komplexe Thema erfordert schon einiges an Zeit und hat für jedes Unternehmen auch eine Lernkurve. Wer voreilig die Reißleine zieht, hat das Konzept von Content Marketing nicht verstanden. Content Marketing hilft mir meine Kunden besser zu verstehen, es zwingt mich sogar sie besser zu verstehen. Denn ich muss mich in sie hinein versetzen und überlegen, welche Inhalte dem Kunden weiterhelfen könnten.

2. Content Marketing ist wie SEO.

Es gibt sehr viele Parallelen zwischen SEO und Content Marketing. Beim On-Site SEO geht es nun einmal um Inhalte. Beim Content Marketing werden Inhalte allerdings in einem größeren Kontext betrachtet. SEO möchte die Inhalte bei Google nach oben bringen, um Besucher zu erhalten.
Content Marketing will dem Besucher in verschiedenen Situationen den passenden Content bieten.

Beide Bereiche möchten mehr Besucher, mehr Kunden, mehr Umsatz generieren. SEO hat den Fokus also auch Suchmaschinenrankings und Content Marketing auch dem Besucher als solchen.

3. Wir müssen auf den Social Media Portalen vertreten sein.

Nein, nur auf den relevanten. Welche sind die Relevanten? Alle, wo sich meine Zielgruppe erreichen lässt. Es gibt kaum schlimmeres als staubige und ungepflegte Profile, sowie Blogs. Bevor ein Profil oder Blog jämmerlich verkümmert und ein schlechtes Bild abwirft, dann lieber keinen Blog anzeigen und keine Social Media Profile von der eigenen Internetseite aus verlinken!

4. In unserem Geschäftsumfeld gibt es nicht viel zu schreiben

Gerade im B2B ist man häufig dieser Auffassung. Sie wären überrascht, was es alles zu Erzählen gibt. Ihre Kunden und Interessenten (!) haben Fragen, die Ihr Kundenservice und Vertrieb täglich beantworten.

Einkäufer beantworten sich viele Fragen, bevor sie überhaupt den ersten Kontakt zu einem Lieferanten aufnehmen. Und wo finden Sie die Antworten? Richtig, im Internet.
Jetzt ist es an der Zeit, die Antworte auf diese Fragen online zur Verfügung zu stellen. So werden Sie gefunden und sammeln Pluspunkte bei Kunden und Interessenten.

 

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